„Wir müssen aufstehen gegen antidemokratische Kräfte“

Hochschulen warnen vor wissenschaftsfeindlichen Tendenzen und Angriffen von extremistischen Kräften

Anlässlich des Internationalen Tages der Demokratie am 15. September warnt die Landesrek-tor_innenkonferenz der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Nordrhein-Westfalen (Hochschulen NRW) vor wissenschaftsfeindlichen Tendenzen und Angriffen von extremistischen Kräften in einem gegenwärtig aufgeheizten gesellschaftlichen Klima. In drei Videos erklären Vorstandsmitglieder der Hochschulen NRW die Bedeutung der Wissenschaftsfreiheit, die Aufgabe der Hochschulen, Demokratie zu verteidigen und was es bedeutet, dass Hochschulen Orte des Wissens und der demokratischen Bildung sind.

Die Videos bringen die Aussagen des Positionspapiers der Hochschulen NRW vom 22. Mai 2026 auf den Punkt, in dem sich die Hochschulen dazu bekannt haben, sich solidarisch gegen Eingriffe in Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie zu wehren.

Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Vorsitzender der Hochschulen NRW und Präsident der Westfälischen Hochschule, erläutert in seinem Video die Wechselwirkung zwischen Wissenschaftsfreiheit und Demokratie. Seine Überzeugung im letzten Satz seines Statements ist zugleich ein Appell und eine Selbstverpflichtung: „Wir müssen uns einmischen, wir müssen aufstehen gegen antidemokratische Kräfte auf der Basis der im Grundgesetz verankerten Wissenschaftsfreiheit. Und das wollen wir tun.“

Den Internationalen Tag der Demokratie hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2007 ins Leben gerufen. Dieser Tag soll die Grundsätze der Demokratie fördern und aufrechterhalten.

Die Videos werden am 15. September 2026 in der Rubrik ‚Fokus Demokratie‘ der Hochschulen NRW veröffentlicht.

Auf LinkedIn ist das erste Video hier online.

Das Positionspapier ist hier zu finden