Fokus Demokratie

Fokus DemokratieUnsere Hochschulen sind Orte, an denen junge Menschen nicht nur Fachwissen erwerben und als künftige Fachkräfte die wirtschaftlichen Grundlagen unserer Gesellschaft sichern, sondern sich auch zu freien und verantwortlichen Personen bilden, die zukünftig unserer demokratischen Gesellschaft tragen und gestalten werden.

Wir sehen als Landesrektor_innenkonferenz unsere Verantwortung darin, unsere Hochschulen als Lern- und Arbeitsorte demokratischer Kultur zu stärken und demokratische Haltungen, menschenrechtliche Orientierung und zivilgesellschaftliche Handlungskompetenzen bei Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden zu fördern. Wir stärken unsere Hochschulen als Orte der Meinungsfreiheit und Demokratiebildung.

Wissenschaftsfreiheit ist im Grundgesetz verankert – sie schützt Forschung vor politischen Eingriffen. Zugleich stellt das Grundgesetz klar, dass die Freiheit der Lehre nicht von der Treue zur Verfassung entbindet. Das Hochschulgesetz in NRW ergänzt neben der Freiheit der Lehre noch die Freiheit der Forschung, der Kunstausübung und des Studiums.

Eine freie Wissenschaft ist die Basis für Innovation, Fortschritt und Demokratie. Sie ist unser wirksamstes Mittel gegen Mythen und Desinformation.

Solidarisch gegen Eingriffe in die Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie

Die Haltung der Landesrektor_innenkonferenz der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in NRW ist im Positionspapier „Hochschulen für Angewandte Wissenschaften wehren sich solidarisch gegen Eingriffe in Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie“ festgehalten, das am 21. Mai 2026 beschlossen wurde und hier abrufbar ist.

Auf dieser Seite finden Sie öffentliche Veranstaltungen unserer Mitgliedshochschulen zur Demokratie sowie Links zu Materialien zum Nachlesen oder zum Nachhören.

Veranstaltungen zur Demokratiebildung:

  • Man sieht einen leeren Hörsaal und auf der Tafel steht das Wort "Präsenz". Es symbolisiert eine Präsenz-Veranstaltung.

    International Day am 10. Juni 2026

    Mi. 10. Juni 2026
  • Ringvorlesung „Demokratie im Fokus“

    Do. 11. Juni 2026
  • Man sieht einen leeren Hörsaal und auf der Tafel steht das Wort "Präsenz". Es symbolisiert eine Präsenz-Veranstaltung.

    Pride Month

    Di. 16. Juni 2026 - Do. 25. Juni 2026

Weiterführende Informationen:

  • Das Bundesministerium des Inneren informiert hier zum Thema „Wehrhafte Demokratie“.

  • Die Landeszentrale für politische Bildung NRW veröffentlicht hier ihren Demokratiebericht.

  • Viele Hochschulen habe sich der bundesweiten Kampagne „Hochschulen zeigen Haltung“ angeschlossen, die sich für eine offene, solidarische und freie Wissenschafts- und Hochschulkultur gegen antidemokratische Einflussnahme und Angriffe einsetzt. Hier sind weitere Informationen zur Kampagne zu finden.

  • Gezielt gegen Desinformation: Die Faktenchecks von Correctiv.org.

  • Policy Paper des Instituts für Hochschulforschung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: „Hochschule in der ungesicherten Demokratie, Ansatzpunkte zur Stärkung der Resilienz.“

  • Ein Leitfaden für Forschende zum Umgang mit demokratischem Rückschritt, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA und Europa erstellt haben (Stephan Lewandowsky, Projektleiter, et al., 2025): „Das Anti-Autokratie-Handbuch“.

  • Das Demokratiezentrum NRW (vormals: Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus NRW) fungiert seit 2008 als zentrale Anlaufstelle für Fragen der Prävention in den Bereichen Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus, Islamismus sowie gegen jede Form von Menschen- und Demokratiefeindlichkeit.

  • In dem Bericht „Antisemitismus an deutschen Hochschulen“ (AJC Berlin Ramer Institute & JSUD, 2025) wird dargestellt, wie sich das Hochschulleben jüdischer Studierender und Hochschulmitarbeitenden in einer deutlich verschärften antisemitischen Bedrohungslage verändert hat.

  • Der RIAS NRW Jahresbericht „Antisemitische Vorfälle in Nordrhein-Westfalen 2025 steht hier zum Download bereit.

  • Das hochschulübergreifende Fortbildungsangebot des Projekts ‚Israelbezogener Antisemitismus an Hochschulen entgegentreten‘ (IBAS) zu den Themen Nahostkonflikt, Antisemitismus und Israelfeindlichkeit für Hochschulangehörige ist hier zu finden.

  • Hochschulangehörige sind aufgerufen, antisemitische Vorfälle zu melden. Dies ist neben den Meldewegen innerhalb der Hochschule auch über eine Meldung an die Zentrale Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in NRW (ZeBA NRW) möglich: www.report-antisemitism.de. Die ZeBA NRW, unter dem Dach von RIAS, informiert auf Instagram.

Mitgliedshochschulen, die weitere Hinweise auf hilfreiche Materialien haben oder öffentliche Veranstaltungen zur Demokratiebildung melden möchten, kontaktieren bitte die Geschäftsstelle.

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