Forderungen der SAGE-Hochschulen werden unterstützt

Die Landesrektor_innenkonferenz der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Nordrhein-Westfalen (Hochschulen NRW) setzt sich nachdrücklich dafür ein, dass die SAGE-Disziplinen – Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege, Erziehung und Bildung – im deutschen Wissenschaftssystem stärker berücksichtigt und gefördert werden.

Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in der Forschungsförderung und der hochschulpolitischen Strategien von Bund und Ländern haben sich die Hochschulen NRW auch mit einem Schreiben an die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin gewandt. Anlass ist das Positionspapier „SAGE-Hochschulen fordern mehr Relevanz und Förderung im deutschen Wissenschaftssystem“ der Alice Salomon Hochschule Berlin und der Rektorenkonferenz der kirchlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften Deutschlands (RKHD), dem sich die Hochschulen NRW inhaltlich anschließen.

„Die SAGE-Disziplinen sind zentrale Säulen unseres Wissenschaftssystems: Ohne sie lassen sich gesellschaftliche Sicherheit, soziale Stabilität und Bildungsgerechtigkeit nicht nachhaltig sichern. Deshalb brauchen die SAGE-Disziplinen jetzt eine systematische Förderung“, sagt Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Vorsitzender der Hochschulen NRW.

Zu den SAGE-Hochschulen zählen auch mehrere Mitglieder der Hochschulen NRW, deren Fachbereiche maßgeblich zur Qualifizierung von Fachkräften in Sozialer Arbeit, Gesundheits-, Pflege- und Therapiefachberufen sowie Kindheitspädagogik beitragen.

„Gerade in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit und politischer Spannungen brauchen wir eine Wissenschaftsförderung, die soziale und technologische Innovation gleichwertig zusammendenkt. Die Forschung und Lehre in den SAGE-Disziplinen leisten einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung, zur Weiterentwicklung von Bildungs- und Versorgungssystemen sowie zur Stärkung demokratischer Strukturen. Eine stärkere Sichtbarkeit in Förderprogrammen ist längst fällig“, unterstreicht Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann, Mitglied im Vorstand der Hochschulen NRW und Rektorin der EvH Bochum.

Die Hochschulen NRW richten ihre Bitte daher an die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Ina Brandes, sich im Rahmen der bundes- und landesweiten Wissenschaftspolitik dafür stark zu machen, die im Positionspapier formulierten Forderungen zu unterstützen und die SAGE-Disziplinen als integralen Bestandteil der Innovations- und Sicherheitsstrategie sichtbar zu stärken.

Die Autor_innen haben das Positionspapier Mitte Juli 2026 bereits an bundespolitische Entscheidungsträger geschickt. Das Papier „SAGE-Hochschulen fordern mehr Relevanz und Förderung im deutschen Wissenschaftssystem“ ist hier nachzulesen.

Das Bild zeigt Herrn Prof. Dr. Bernd Kriegesmann im Porträt. Er lächelt und trägt ein dunkelblaues Sakko über einem weißen Hemd. Der Bildhintergrund ist unscharf.

„Die SAGE-Disziplinen sind zentrale Säulen unseres Wissenschaftssystems: Ohne sie lassen sich gesellschaftliche Sicherheit, soziale Stabilität und Bildungsgerechtigkeit nicht nachhaltig sichern. Deshalb brauchen die SAGE-Disziplinen jetzt eine systematische Förderung“, sagt Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Vorsitzender der Hochschulen NRW.

Auf dem Bild ist Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann im Porträt zu sehen. Im Hintergrund sind Bäume, Büsche und viel Grün zu sehen.

„Gerade in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit und politischer Spannungen brauchen wir eine Wissenschaftsförderung, die soziale und technologische Innovation gleichwertig zusammendenkt“, sagt Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann, Mitglied im Vorstand der Hochschulen NRW und Rektorin der EvH Bochum.